Die Hellseherei hat es, sowohl als Haupthandlung als auch als Nebenschauplatz, schon in manches literarische Werk geschafft. Die Figur des Hellsehers oder der Hellseherin kann, je nach Buch, sehr positiv aber auch negativ belegt sein. Ebenso ist zu unterscheiden zwischen Büchern, die Hellsehen als eine real existierende Gabe präsentieren und zwischen anderen, die sich der damit verbundenen Scharlatanerie bewusst sind.

Hellsehen als Erzählhilfe
In manchen Büchern wird die Hellseherei als Erzählhilfe verwendet. Damit können im Laufe der Geschichte Dinge in das Bewusstsein des Lesers, aber auch einer Figur, gebracht werden, die er ansonsten nicht wissen kann. Durch die Figur des Hellsehers oder der Hellseherin wird dabei auch ein magisches Element der Geschichte hinzufügt, was wiederum die Stimmung eines Buches stark beeinflussen kann.

Hellseher als Betrüger
Manche Bücher behandeln die Hellseher als Betrüger oder Verbrecher. Oft handelt es sich bei diesen Büchern um Kriminalromane, in welchen der Hellseher oder die Hellseherin ein unschuldiges Opfer verführt und betrügt und sie so um viel Geld oder gar ihr Leben bringt.

Hellsehen als magische Fähigkeit
Viele Bücher, die in eine Phantasiewelt spielen, benutzen Hellseher und Hellseherinnen auch als ganz normale Figuren mit einer für diesen Welt ganz normalen Fähigkeit. Denn in einer Phantasiewelt ist die Gabe des Hellsehens nichts unmögliches. Noch ganz andere magische Fähigkeiten können damit verbunden sein und somit ganz besonders powervolle Figuren geschaffen werden. Oft wird die Gabe in solchen Büchern an eine alte blinde Frau oder einen alten Greisen vergeben. Nicht immer wird in der Geschichte auch geklärt, woher diese Gabe kommt.

Author mila
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Categories Hellseher